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Fallbeispiel Druckleitung

Eine Kraftwerksgesellschaft betreibt im Kanton Bern eine Wasserkraftanlage. Seit 1957 wird Strom produziert.

Der Innen-Korrosionsschutz der Leitung stammt noch aus der Bauzeit. Nach dieser langen Nutzungszeit sollte der Korrosionsschutz dermassen instand gestellt werden, dass er nicht nur die vertraglich geltende Gewährleistungsfrist (in der Regel 2 oder 5 Jahre) überdauert, sondern für weitere 30 bis 40 Jahre ohne grössere Sanierungsarbeiten seinen Dienst erweisen kann.

Ein Erfahrungsbericht

Während der Planungs- und Realisierungsphase führte die SCE GmbH folgende Arbeiten aus:

  • Inspektion des Innenkorrosionsschutzes betreffend Restlebensdauer und Feststellen von Schadstoffen im Beschichtungsmaterial
  • Aufzeigen von kurz-, mittel- und langfristigen Massnahmen zur nachhaltigen Nutzung der Anlage
  • Aufzeigen von Vor- und Nachteilen verschiedener Sanierungsszenarien
  • Hilfestellung während der Ausschreibungsphase und der Angebotsprüfung
  • Fremdüberwachung und ihre Protokollierung im Werk und auf der Baustelle
  • Lückenlose Klimaüberwachung im Innern der Druckleitung und ihre Protokollierung
  • Zusammenarbeit mit den kantonalen Umweltschutzbehörden
  • Regelmässige Baustellensitzungen und Hilfestellung bei sich unerwartet ändernden Bedingungen
  • Beurteilung der vorhandenen Anlage für Kathodischen Korrosionsschutz
  • Provisorische Schlussabnahme

Die neutrale Fremdüberwachung fand in konstruktiver Zusammenarbeit mit Bauherrn, Korrosionsschutzunternehmer und anderen Subunternehmern statt. Die Regelmässigkeit der Kontrollen erlaubte das sofortige Anordnen von geeigneten Massnahmen, um der Bauherrschaft jederzeit die geforderte Qualität zu gewährleisten.

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